Neues Jahr, neue Vorsätze. Doch im Recruiting bleiben viele Denkmuster erstaunlich konstant. Während über Fachkräftemangel, leere Bewerbungseingänge und steigende Kosten geklagt wird, liegen die Ursachen oft weniger im Markt als in veralteten Recruiting-Mythen.
2026 bietet die Chance, alte Annahmen zu hinterfragen, Prozesse neu auszurichten und Recruiting zukunftsfähig aufzustellen. Zeit, mit diesen sieben Mythen aufzuräumen.
1. Mythos: „Es gibt einfach keine guten Bewerber mehr“
Der wohl hartnäckigste Mythos im Recruiting. Fakt ist: Qualifizierte Fachkräfte gibt es weiterhin. Aber sie bewerben sich nicht überall und sind oft nicht aktiv auf Jobsuche.
Oft schrecken Unternehmen selbst potenzielle Kandidaten ab:
- überladene Anforderungsprofile
- austauschbare Stellenanzeigen
- langsame oder intransparente Bewerbungsprozesse
Die Realität 2026: Nicht der Bewerbermarkt ist leer, sondern viele Recruiting-Ansätze sind nicht mehr zeitgemäß.